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Hauseigentümer aufgepasst! Dichtheitsprüfung von privaten Abwasserleitungen bis 2015 gesetzlich vorgeschrieben.
Tests haben ergeben: Ein Großteil aller privaten Abwasserleitungen sind undicht und sanierungsbedürftig. Hierauf hat der Gesetzgeber reagiert: Nach § 61 a Landeswassergesetz ist jeder Grundstückseigentümer als Betreiber seiner Grunstücksentwässerungsleitungen verpflichtet, diese bis Ende 2015 auf Dichtheit prüfen und ggf. sanieren zu lassen. Für Leitungen in Trinkwasserschutzzonen lief die Frist in Mülheim bereits Ende 2009 ab.
Der Zahn der Zeit nagt auch an Abwasserleitungen. Und dabei ist mit undichten Systemen nicht zu spaßen. Unbemerkt, aber mit beträchtlichen Folgen, tritt das Abwasser aus undichten Leitungen heraus. Boden und Grundwasser werden verunreinigt. Sanierungsbedürftige Abflussleitungen stellen somit eine massive Belastung für die Umwelt dar. Dies ist besonders kritisch in Trinkwasserschutzzonen.
Die Dichtheitsprüfung sollte durch Fachfirmen durchgeführt werden. . Dank modernster Technik geschieht dies ohne großen Aufwand für den Grundstückseigentümer: Die Entwässerungsleitungen werden gereinigt und mit einer speziellen Kamera untersucht. Das Ergebnis wird in einem Prüfbericht und einer Foto-CD dokumentiert. Liegen keine Schäden vor, gelten die Leitungen nach DIN 1986 Teil 30 als dicht und der Eigentümer erhält ein „Dichtheitszertifikat“. Dies hat eine Gültigkeit von 20 Jahren - mit Ausnahme von Grundstücken in Trinkwasserschutzzonen.
Werden Schäden festgestellt, ist eine Sanierung der defekten Leitungen ratsam und bis spätestens 2015 erforderlich. Nicht zwingend müssen jedoch die bemängelten Leitungsrohre aufwendig freigelegt werden. Manchmal können schon kleine Reparaturen örtlich begrenzte Schäden beheben. Häufig ist eine sog. „Sanierung von innen“ – zum Beispiel durch „Inlining“ – möglich. Bildlich vorstellbar wie ein „Rohr im Rohr“. Ein Sanierungskonzept kann hier Aufschluss über die konkreten Sanierungsmöglichkeiten geben.
Die Kosten für eine Dichtheitsprüfung liegen zwischen 200 und 500 Euro. Die Höhe der Kosten hängt von der Grundstücksgröße und dem Leitungsumfang ab. Ebendies gilt auch für ein Sanierungskonzept und eine Sanierung. Ein Anruf bei sem kann weiterhelfen: Anhand der Kundenangaben (z.B. Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus?, Alter des Hauses?, Circa-Entfernung zum öffentlichen Kanal?) wird der Kostenrahmen geschätzt.
Es bleibt festzuhalten:
Das Grundstück liegt in einer Trinkwasserschutzzone ? Auf geht’s!
Der Grundstückseigentümer hat keine Eile? Dann sollte er den Stichtag 31.12.2015 nicht aus den Augen verlieren.
Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiter der Stadtentwässerung Mülheim, kurz sem, gerne unter Tel. 45010 zur Verfügung.
Sie können auch Auskunft darüber geben, welche Mülheimer Straßen in einer Trinkwasserschutzzone liegen. Im Übrigen können alle o.g. Leistungen seitens sem durchgeführt werden. „Alles aus einer Hand“ nennt man das.
Anlagen zum Download:
- schematische Darstellung der privaten Grundstücksentwässerungsleitungen
- Informationsflyers zur Dichtheitsprüfung
- Lageplan der Trinkwasserschutzzonen in Mülheim an der Ruhr
Die Dichtheitsprüfung sollte durch Fachfirmen durchgeführt werden. . Dank modernster Technik geschieht dies ohne großen Aufwand für den Grundstückseigentümer: Die Entwässerungsleitungen werden gereinigt und mit einer speziellen Kamera untersucht. Das Ergebnis wird in einem Prüfbericht und einer Foto-CD dokumentiert. Liegen keine Schäden vor, gelten die Leitungen nach DIN 1986 Teil 30 als dicht und der Eigentümer erhält ein „Dichtheitszertifikat“. Dies hat eine Gültigkeit von 20 Jahren - mit Ausnahme von Grundstücken in Trinkwasserschutzzonen.
Werden Schäden festgestellt, ist eine Sanierung der defekten Leitungen ratsam und bis spätestens 2015 erforderlich. Nicht zwingend müssen jedoch die bemängelten Leitungsrohre aufwendig freigelegt werden. Manchmal können schon kleine Reparaturen örtlich begrenzte Schäden beheben. Häufig ist eine sog. „Sanierung von innen“ – zum Beispiel durch „Inlining“ – möglich. Bildlich vorstellbar wie ein „Rohr im Rohr“. Ein Sanierungskonzept kann hier Aufschluss über die konkreten Sanierungsmöglichkeiten geben.
Die Kosten für eine Dichtheitsprüfung liegen zwischen 200 und 500 Euro. Die Höhe der Kosten hängt von der Grundstücksgröße und dem Leitungsumfang ab. Ebendies gilt auch für ein Sanierungskonzept und eine Sanierung. Ein Anruf bei sem kann weiterhelfen: Anhand der Kundenangaben (z.B. Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus?, Alter des Hauses?, Circa-Entfernung zum öffentlichen Kanal?) wird der Kostenrahmen geschätzt.
Es bleibt festzuhalten:
Das Grundstück liegt in einer Trinkwasserschutzzone ? Auf geht’s!
Der Grundstückseigentümer hat keine Eile? Dann sollte er den Stichtag 31.12.2015 nicht aus den Augen verlieren.
Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiter der Stadtentwässerung Mülheim, kurz sem, gerne unter Tel. 45010 zur Verfügung.
Sie können auch Auskunft darüber geben, welche Mülheimer Straßen in einer Trinkwasserschutzzone liegen. Im Übrigen können alle o.g. Leistungen seitens sem durchgeführt werden. „Alles aus einer Hand“ nennt man das.
Anlagen zum Download:
- schematische Darstellung der privaten Grundstücksentwässerungsleitungen
- Informationsflyers zur Dichtheitsprüfung
- Lageplan der Trinkwasserschutzzonen in Mülheim an der Ruhr


